|
MOLLY |
|
|
|
|
| Inzwischen sind einige Monate
vergangen und Klein-Molly hat sich im wahrsten Sinn des Wortes zu einem
wunderschönen Schwan entwickelt und erobert lebensfroh und voller Tatendrang die große weite Welt. Die Liebe und Fürsorge ihres Frauchens ließ sie zu einer glücklichen Molly werden. |
|
|
| Liebe Frau Wiechert, es gibt wieder neue Bilder und Neuigkeiten von Molly. Die Maus war zum erstenmal mit mir in Urlaub: für eine Woche stundenlange Spaziergänge in Rheinhessen bei Sonnenschein und viel "Freilauf" (an der Schleppleine aber ohne dass ich sie festhalte, das stört Molly gar nicht und gibt mir die Sicherheit, bei Häschenalarm noch schnell zupacken oder drauftreten zu können, führt aber auch zu Brandblasen an den Fingern, wenn es mal zum Zupacken kommt). Wir haben ein Haus samt Kater gehütet, was ein bißchen anstrengen war, da der Kater den Chef rauskehrte und Molly lieber draußen im Garten lag als den Dicken von ihrem eigenen Kissen zu vertreiben, da war der gelernte Respekt vor diesen doofen Katzen, die sonst so schön zu jagen wären, den sie aus der Zeit bei ihrer Pflegemama mitgebracht hat, sehr hilfreich. Aus der pummeligen Molly ist ohne eine Reduzierung der Fressenration ein kleines Muskelpaket geworden. Ihr Hängegesäuge wird sie wohl nicht ganz los, aber es ist jetzt so gut geworden, dass auch in der Hautfalte am Bauch durch Schmutz und Reibung keine Rötungen mehr auftreten. Ihre Ohren jucken sie nicht mehr, nachdem sie geduldig die tägliche Reinigungsprozedur ertragen hat und nun nur noch einmal die Woche die Tropfen bekommt. Sie spielt leidenschaftlich gerne (das Huhn auf dem Bild ist gerade der Liebling, vielleicht weil es quietscht) und kann vom Rennen, Wälzen, Schnüffeln und Spähen auf unseren Spaziergängen gar nicht genug bekommen. Die Erziehungsarbeit zuhause und in der Hundeschule geht ganz gut voran, aber mit großer Behutsamkeit, da Molly bei jedem neuen Schritt erst begreifen muss, dass es keine Gefahr für sie bedeutet, wenn ich etwas von ihr verlange sondern ein Befehl immer mit einer Belohnung verbunden ist und niemals etwas erzwungen wird. Mit einer längeren Zeit rechne ich, bis sie ihre Angst vor Gewittern und Feuerwerken einigermaßen verliert (das ist eine herzerweichende Zitterei) und ihre Schreckhaftigkeit bei Geräuschen und fremden Situationen sich legt - wir arbeiten daran und wir haben schließlich Zeit und Hilfe. Die Hundemaus und ich grüßen Sie und Ihre Tochter sehr herzlich und danken, dass Sie uns zusammengebracht haben Molly und Tatjana Schollmayer 08.06.2009 |
|
|
|
|
| Liebe Frau Wiechert, vielen Dank für die Freude, die Sie mir mit der Happy-End-Seite von Molly gemacht haben, Sie haben so liebe Worte gefunden, ich gestehe, dass da doch ein paar Tränchen übers Gesicht liefen und Molly ganz erstaunt war über den dicken Schmatz, den sie so ohne Grund auf ihr Köpfchen bekommen hat - ich musste sofort ganz sicher gehen, dass der Schatz da aus der Internetseite tatsächlich neben mir liegt. Die Süße war heute beim Tierarzt weil heute morgen ihr eines Auge rot war und sie rieb. Da sie gestern wie der wilde Watz durch die hohe Wiese gehechtet ist (manchmal sah man nur das aufgeregt wedelnde Schwänzchen durch die Gräser und immer kam sie begeistert zurück um ebenso begeistert wieder weiterzurennen) lag es nahe, dass da was passiert ist und prompt fischte der Augenspezialist aus unserer Tierarztpraxis gekonnt eine lange Spelze aus dem Bindehautsack. Der Hornhaut ist nichts passiert, zur Sicherheit gibts noch eine Woche Augensalbe und ganz bestimmt war das nicht das letzte Mal, dass wir etwas ungewollt vom Spaziergang mitbringen - solange es nichts Schlimmes ist... Und wieder gibt es neue Mollybilder, ganz frisch von Montag und Dienstag und ich habe so gelacht über die Koboldmaus beim fotografieren, dass ich denke, die Bilder können vielleicht auch Sie zum Schmunzeln bringen. Das ist unser Dank für Ihr Geschenk der Internetseite und wie immer und solange Molly lebt, ein kleiner Teil des Dankes für Ihre Arbeit, die uns zusammengebracht hat! Viele liebe Grüße von zwei glücklichen Kostheimern 25.06.2009 |
|
|
|
|
|
|
| Liebe Frau
Wiechert, Molly und ich leben nun seit einem halben Jahr sehr gut miteinander und ich kann mir gar nichts anderes mehr vorstellen, als diesen fröhlichen und freundlichen Hund an meiner Seite zu haben. In diesen 6 Monaten gab es immer wieder etwas Neues, das wir gemeinsam entdecken konnten. In diesem beginnenden Herbst kam die Leidenschaft dazu, Feldmäuschen obdachlos zu machen und Trauben im Weinberg frisch vom Stock zu essen. Ich gestehe, ich beteilige mich an letzterem, bei den Buddeleien halte ich mich lieber zurück, versuche aber immer, ein tröstendes Wort für die genervten Mäuse zu haben, die durch Molly zum Umzug gezwungen werden. Ich hoffe, die Bilder vermitteln Ihnen einen Eindruck von dem Spaß, den die Koboldmaus auf unseren Spaziergängen hat. Unsere Hundeschulbesuche zeigen auch Fortschritte, ich kann Molly schon viele besser sagen, was ich gerne von ihr hätte, sie läuft sogar ohne Furcht durch den Tunnel, nur durch einen Reifen zu springen kann sie wohl keinen Sinn sehen und bremst kurz vorher ab, dass der Kies nur so spritzt. Das Alleinebleiben ist gerade gar nicht möglich (ich gesteh, dass ich es auch zuwenig übe). aber da werden wir demnächst wieder in kleinen Schritten herangehen. Ich habe auf Ihrer Homepage gesehen, dass Ihr Tierschutzengagement doch noch trotz der Krise weitergeht und freue mich, dass Sie einen Weg gefunden haben, die Arbeit fortzuführen. Wenn ich bedenke, dass dadurch noch mehr solcher Partnerschaften wie die von Molly und mir zustande kommen können, ist das ein großes Glück. Ich hoffe, es geht Ihnen und Ihrer Familie gut und wünsche Ihnen einen schönen Herbst. Viele liebe Grüße von uns Molly und Tatjana Schollmayer 13.09.2009 |
|
|
| Liebe Frau
Wiechert, vor einem Jahr kam Molly zu mir und daher ist es höchste Zeit für einen neuen kleinen Bericht und zwei neuere Bilder von der kleinen Maus. Molly ist ja der fünfte Hund, der in unserem Haus lebt und letzt haben wir festgestellt, dass von allen Hunden keiner so lustig, unkompliziert und wunderbar war wie dieser kleine Dotzball, der nur so vor Lebensfreude, Schalk und Energie strotzt. Sie bringt uns jeden Tag aufs neue Lachen und Freude. Jeden, der Molly kennen lernt, verzaubert sie mit ihrem Charme, mit ihrer Lebhaftigkeit und Zartheit. Sie ist ein kleiner Wunderhund, der immer wieder erstaunt und erfreut. Was sich in diesem Jahr gezeigt hat: Molly spielt gerne, zernagt ihre Eierkartons, Stofftiere und Stöckchen, sie ist immer bereit, überallhin mitzukommen und sich zurechtzufinden, solange sie nur dabei sein darf. Sie ist im Feld eine kleine Wildsau, wühlt und rennt, wälzt sich, klettert durch schwieriges Gelände, ist neugierig und jagt ab und zu einem Hasen hinterher - nur um im selben Tempo sofort wieder zurückzukommen. Ihr Gehorsam ist erstaunlich, ohne groß zu üben hat sie die wichtigsten Begriffe kapiert und befolgt sie mit Freude, ohne Zwang und "Diskussion". Besonders schön ist, wenn sie wie ein Gummiball hüpfend mit ihren Riesenohren wehend auf ein "Komm" zu uns zurückrennt, so was habe ich noch mit keinem Hund erlebt. Die Maus ist gesund, die Leishmaniose unter Beobachtung, aber nicht behandlungsbedürftig, die Babesiose ist mit der Impfung erledigt, sie hat etwas durchscheinende Zähne und bekommt darum jeden Tag eine Portion Quark, den sie sehr gerne frißt. Von dem dicken, unbeweglichen Fäßchen mit Ohren- und Felljucken keine Spur mehr. Ihre Scheu vor Männern legt sich nur sehr langsam, aber das ist ja ok, sie hat alle Zeit der Welt, sich ihre Menschenlieblinge auszusuchen. Freundlich ist sie zu jedem und wer sie streichelt wird sie auch erstmal nicht mehr los, sie neigt zum kleben und wer kann dann diesem Blick widerstehen? Mein Bericht könnte noch ewig so weitergehen, ich merke, dass es soviel zu beschreiben und erzählen gäbe und dann bleibt doch so viel ungesagt, denn diesen Traumhund muss man erleben um zu verstehen, was sie so besonders macht. Ich bin mir sicher, dass Molly glücklich ist, sie zeigt es täglich. Und ich bin mit ihr glücklich und habe keinen Tag, keine Stunde bereut, sie bei mir zu haben. Dafür nochmals ein von Herzen kommendes Dankeschön an Sie und Ihre Mitstreiter. Ich hoffe, es geht allen Schnuppys gut und es wird noch weiterhin viel Hunde- und Menschenglück gestiftet. Die allerherzlichsten Grüße von Molly und mir Tatjana Schollmayer 31.03.2010 |
|
|
|
|
| Liebe
Schnuppys, tausend Dank für die lieben Grüße - und die Erinnerung daran, uns endlich mal wieder zu melden! Keine Nachrichten sind in unserem Fall gute Nachrichten. Uns gehts allen richtig gut. Mollymaus ist eine Zuckermaus, die allen Menschen mit Zärtlichkeit und Zurückhaltung begenet - und mit ihrem Augenaufschlag sofort jeden bezircen kann. Wehe, sie findet eine Hand zum Streicheln: dann setzt sie sich drunter und läßt es sich gut gehen, falls man dann irgendwann das Streicheln mal vergißt, gibts einen zarten Nasenstüber als Erinnerung, dass da ein kleiner armer Hund ist, der doch bitte weiter der Fellpflege bedarf. Es hat sich eigentlich nichts geändert seit unserer letzten Meldung: Molly ist ein ständiger Quell der Freude und bringt uns alle, die mit ihr leben und manche, denen wir begegnen zum lachen. Sie ist eine große Mäusejägerin und frißt ihre Beute auch mit Genuß (tja, da ist die Entwurmung eben öfter mal angesagt), das andere Wild läßt sie brav in Ruhe, ebenso wie alle anderen, denen wir draußen begegnen. Sie liebt Wasser und badet bei jeder Gelegenheit, sie liebt Autofahren und wird demnächst vielleicht sogar längere Radtouren in einem Anhänger mitmachen. Sie ist versessen auf Stöckchen, die sie überall klaut und zerlegt ebenso wie ihre Stofftiere, die in kurzer Zeit in Fetzen zerlegt werden. Ihre Erziehung haben wir nicht weiter verfolgt, nachdem sie alles mit Freude macht, was wir im Alltag brauchen. Die Bauern und Jäger in unserem Spaziergebiet grüßen entsprechend freundlich. Nur an ihrer Schreckhaftigkeit und Ängstlichkeit arbeiten wir mit Geduld immer weiter, es tut allen gut, wenn ein Schuß im Feld nicht gleich engstes Bei-Fuß-Laufen zur Folge hat. Ein bißchen weißer um die Schnauze ist sie geworden und eine Unverträglichkeit bei Getreide hat sie entwickelt, aber sonst ist sie gesund und eh nicht begeistert von Tierärzten. Der Leishmaniosetiter ist übrigens nicht feststellbar und die Borreliose ist seit langem weg. Jetzt sitzt sie gerade neben mir, weil sie aus der Küche geschickt wurde und hat die Schnauze auf meinen Knien - vielleicht helfe ich ihr ja noch, an ein Stück Karotte zu kommen. Mal sehen, ich vermute, es wird von selbst von der Küchenplatte fallen und kann dann im Körbchen verspeist werden. Der einzige Nachteil an diesem Hund ist, dass man ihm so schwer nur widerstehen kann. Wir schicken ganz viele liebe Grüße mit Bildern vom Sommer und wünschen allen von der Schnuppy-Bande genauso viel Glück, wie wir gefunden haben! Das Molly-Rudel 25.10.2011 |